Rauchmelder - Raumaufteilung Grafik

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen besteht bereits ein Gesetzestext zur Installation von Rauchmeldern in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung. Hiervon sind z.B. auch Vereinsräume oder Ferienhäuser betroffen. Die genaue Gesetzgebung hängt von den verschiedenen Bundesländern ab.

Wo muss ein Rauchmelder installiert werden?

In den meisten Bundesländern besteht eine Installationspflicht für alle Schlafbereiche und Kinderzimmer, sowie Flur- oder Fluchtwege. Hierbei ist von einem Minimalschutz auszugehen. Um sich besser zu schützen, können Sie zudem in jedem Raum einen Rauchmelder anbringen. Achten Sie bei der Anbringung des Rauchmelders auf die richtige Positionierung. Am besten bringen Sie Ihren Rauchmelder an der Zimmerdecke, in waagerechter Position an. Jährlich sollten Sie zudem eine Prüfung der Funktion durchführen.

Rauchmelder Installation: Ist der Mieter oder der Vermieter zuständig?

Für die Montage, also die Anbringung eines Rauchmelders in der Immobilie, liegt die Zuständigkeit in fast allen Bundesländern beim Eigentümer. Das heisst der Vermieter ist für die Montage des Rauchmelders verantwortlich. Davon ausgenommen sind die Vermieter in Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist der Mieter der Immobilie für die Montage eines Rauchmelders selbst verantwortlich.

Die Wartung, also Instandhaltung eines in der Wohnung installieren Rauchmelders, ist wiederum von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. So wird z.B. in Bayern und Baden-Württemberg der Mieter als Verantwortlicher für die Instandhaltung des Rauchmelders gelistet und in Thüringen und Hamburg der Vermieter. Genaue Informationen für Ihr Bundesland finden Sie hier.

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